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A.20.R - Kampf mechanisierter Truppen in bebauten Gebieten

Der durch den Titel der Studie vorgegebene Rahmen hätte einen weit gefassten Ansatz für die Behandlung des Themas erfordert. Doch die Gruppe bemühte sich, ihre Arbeit so weit wie möglich auf den Einsatz mechanisierter Truppen in bebauten Gebieten entsprechend der von der Gruppe in der Einleitung festgelegten Abgrenzung der Studie zu beschränken.

Mechanisierte Kräfte sind beim Kampf in bebauten Gebieten insbesondere dann im Vorteil (Ausstattung mit gepanzerten Kampffahrzeugen, Beweglichkeit, Feuerkraft, Präzision usw.), wenn die Panzerabwehrfähigkeiten des Gegners schwach ausgeprägt  sind.

Jede Stadt hat ihre eigenen Besonderheiten. So sind die verschiedenen Bedrohungen (Hinterhalte, Bevölkerung usw.) und Verwundbarkeiten (Schwierigkeiten bei der gegenseitigen Unterstützung, eingeschränkte Sichtfelder usw.) bei der Entscheidung über die beste Form der Gliederung stets zu berücksichtigen.

Im Rahmen von Operationen zur Gewalteindämmung kommt der Aufklärung, wenn auch dezentralisiert, sowohl in der Planungs- als auch in der Durchführungsphase eine wichtige Rolle zu.  In der Wiederaufbauphase ist Aufklärung eine entscheidende militärische Fähigkeit.

Durch die Anwesenheit der Zivilbevölkerung, die ein weiterer zu berücksichtigender Faktor bei der Durchführung derartiger Einsätze sein kann, kommt dem Kriegsvölkerrecht und Kampfführungsrecht entscheidende Bedeutung zu, die die Grenzen festlegen.

Die Einsatzregeln (ROE) müssen umfassend und eingehend definiert sein, und jeder Soldat ist verpflichtet, diese Regeln jederzeit einzuhalten. Sie sollten jedoch klar verständlich und einfach sein, damit auch der einfache Soldat in der Lage ist, diese problemlos und wirksam umzusetzen.

A.20.R - Kampf mechanisierter Truppen in bebauten Gebieten

Der durch den Titel der Studie vorgegebene Rahmen hätte einen weit gefassten Ansatz für die Behandlung des Themas erfordert. Doch die Gruppe bemühte sich, ihre Arbeit so weit wie möglich auf den Einsatz mechanisierter Truppen in bebauten Gebieten entsprechend der von der Gruppe in der Einleitung festgelegten Abgrenzung der Studie zu beschränken. Mechanisierte Kräfte sind beim Kampf in bebauten Gebieten insbesondere dann im Vorteil (Ausstattung mit gepanzerten Kampffahrzeugen, Beweglichkeit, Feuerkraft, Präzision usw.), wenn die Panzerabwehrfähigkeiten des Gegners schwach ausgeprägt sind. Jede Stadt hat ihre eigenen Besonderheiten. So sind die verschiedenen Bedrohungen (Hinterhalte, Bevölkerung usw.) und Verwundbarkeiten (Schwierigkeiten bei der gegenseitigen Unterstützung, eingeschränkte Sichtfelder usw.) bei der Entscheidung über die beste Form der Gliederung stets zu berücksichtigen. Im Rahmen von Operationen zur Gewalteindämmung kommt der Aufklärung, wenn auch dezentralisiert, sowohl in der Planungs- als auch in der Durchführungsphase eine wichtige Rolle zu. In der Wiederaufbauphase ist Aufklärung eine entscheidende militärische Fähigkeit. Durch die Anwesenheit der Zivilbevölkerung, die ein weiterer zu berücksichtigender Faktor bei der Durchführung derartiger Einsätze sein kann, kommt dem Kriegsvölkerrecht und Kampfführungsrecht entscheidende Bedeutung zu, die die Grenzen festlegen. Die Einsatzregeln (ROE) müssen umfassend und eingehend definiert sein, und jeder Soldat ist verpflichtet, diese Regeln jederzeit einzuhalten. Sie sollten jedoch klar verständlich und einfach sein, damit auch der einfache Soldat in der Lage ist, diese problemlos und wirksam umzusetzen.

A.19.R - SCHUTZ DER TRUPPE BEI EINEM EINSATZ DER FINABEL-STAATEN UNTER MULTINATIONALER FÜHRUNG

Die Sicherheit der Kräfte ist in jedem Einsatz eine ständige Sorge jedes militärischen Führers. Alle militärischen Maßnahmen im Rahmen der Vorbereitung, der Verlegung, des Einsatzes und der Rückführung von Streitkräften haben immer eine Sicherheitskomponente, die dem Führer die Sicherheit geben, dass er in der Lage ist, möglichen Bedrohungen seiner Truppen vorzubeugen, vor ihnen zu warnen und auf sie zu reagieren. Die jüngsten Ereignisse (z. B. die Terroranschläge vom 11. September 2001), die sich unter modernen Rahmenbedingungen zugetragen haben, sind ein Beweis für die Vielfalt der Bedrohungen und Konfliktarten (Intensität, Ort, Einsatzregeln, Gegner usw.).
Aufgrund dieser neuen Aspekte (Asymmetrie, Nichtlinearität) ist es zu grundlegenden Ver-änderungen bei Zusammensetzung und Vorgehen der eingesetzten Kräfte (projizierter multi-nationaler Einsatzverband) gekommen.
Asymmetrie, Nichtlinearität, Multinationalität, TSK-gemeinsames Handeln sowie die Zero-Kill-Mentalität sind neue Faktoren, die die Komplexität des Einsatzes erhöhen und an den militärischen Führer die Forderung stellen, Schutz und Sicherheit der ihm unterstellten Kräfte zu gewährleisten.
In dieser Studie, die gemeinsam von den FINABEL-Staaten erstellt wurde, werden Maßnahmen für den Schutz der eigenen Kräfte beschrieben, die es dem militärischen Führer erlauben sollen, seinen Auftrag unter angemessenen Sicherheitsbedingungen und Berücksichtigung der neuen Bedrohungen zu erfüllen.
Am Ende der Studie werden einige Regeln und Empfehlungen vorgeschlagen:
Festlegen und Schutz der Zentren der Kraftentfaltung, Analyse und Bewertung der Bedrohung, Kenntnisse über den Einsatz beginnend mit der Planung, Kräfteaufwuchs, Voraussetzungen für den Schutz der Kräfte sowie Verantwortung des militärischen Führers bei Koordinierung, und Durchführung von Maßnahmen zum Schutz der ihm unterstellten Kräfte.
In dieser Studie wird nicht der Anspruch erhoben, dem militärischen Führer eine Patentlösung für den Schutz der Kräfte anzubieten. Ziel der Studie ist es, allgemeine Maßnahmen zum Schutz der Kräfte aufzuzeigen und auf die Bedeutung des Schutzes der Kräfte in allen Operationsarten hinzuweisen. Aus dem Text geht hervor, dass in Zukunft bei allen Operationsarten (Einsätze hoher, mittlerer und geringer Intensität) spezielle Befehle des militärischen Führers erforderlich sind, damit er den Schutz der ihm unterstellten Kräfte sicherstellen kann.

A.19.R SCHUTZ DER TRUPPE BEI EINEM EINSATZ DER FINABEL-STAATEN UNTER MULTINATIONALER FÜHRUNG


Die Sicherheit der Kräfte ist in jedem Einsatz eine ständige Sorge jedes militärischen Führers. Alle militärischen Maßnahmen im Rahmen der Vorbereitung, der Verlegung, des Einsatzes und der Rückführung von Streitkräften haben immer eine Sicherheitskomponente, die dem Führer die Sicherheit geben, dass er in der Lage ist, möglichen Bedrohungen seiner Truppen vorzubeugen, vor ihnen zu warnen und auf sie zu reagieren. Die jüngsten Ereignisse (z. B. die Terroranschläge vom 11. September 2001), die sich unter modernen Rahmenbedingungen zugetragen haben, sind ein Beweis für die Vielfalt der Bedrohungen und Konfliktarten (Intensität, Ort, Einsatzregeln, Gegner usw.). Aufgrund dieser neuen Aspekte (Asymmetrie, Nichtlinearität) ist es zu grundlegenden Veränderungen bei Zusammensetzung und Vorgehen der eingesetzten Kräfte (projizierter multi-nationaler Einsatzverband) gekommen. Asymmetrie, Nichtlinearität, Multinationalität, TSK-gemeinsames Handeln sowie die Zero-Kill-Mentalität sind neue Faktoren, die die Komplexität des Einsatzes erhöhen und an den militärischen Führer die Forderung stellen, Schutz und Sicherheit der ihm unterstellten Kräfte zu gewährleisten.

K.24.R - Luftraumordnung der luftbeweglichen Kräfte im Rahmen von Operationen in der Tiefe

Festlegung von Luftraumordnungs- und – koordinierungsmaßnahmen bei luftbeweglichen Operationen in der Tiefe.

F.26.R - BEKÄMPFUNG VON ZIELEN GERINGER RADARRÜCKSTRAHLFLÄCHE

BEKÄMPFUNG VON ZIELEN GERINGER RADARRÜCKSTRAHLFLÄCHE (MARSCHFLUGKÖRPER, ABSTANDSFLUGKÖRPER, UND UNBEMANNTE LUFTFAHRZEUGE) DURCH KÜNFTIGE FLUGABWEHRSYSTEME SEHR KURZER UND KURZER REICHWEITE IM ZEITRAUM NACH 2015

Die Entwicklung von Luft-Boden-Abstandsflugkörpern (Standoff) wird Luftfahrzeugen mehr und mehr ermöglichen, ihre Ziele außerhalb des Wirkungsbereichs der Flugabwehrsysteme sehr kurzer und kurzer Reichweite zu bekämpfen.
Unbemannte Luftfahrzeuge, die in der Durchführung von Aufklärungs-, Zielortungsund sogar Kampfaufträgen zunehmend leistungsfähiger werden, stellen eine immer größere Bedrohung dar. Auch Marschflugkörper werden immer präziser und manövrierfähiger und sind daher immer schwerer aufklärbar. Wegen der Senkung der Produktionskosten aufgrund des technischen Fortschritts wird ihre Anzahl zukünftig steigen.

 

F.25.R - DIE ROLLE DER ARTILLERIEBEOBACHTER IN KÜNFTIGEN EINSATZGEBIETEN

Der Artilleriebeobachter muss in allen Einsatzoptionen Aufgaben übernehmen können. Hierzu gehören Aufgaben bei Unmittelbaren Operationen, Operationen im Rückwärtigen Gebiet und Operationen in der Tiefe. In Zukunft werden andere Operationen die Regel sein wie z.B. Operationen zur Eindämmung von Gewalt und Operationen unter besonderen Bedingungen. Der Artilleriebeobachter muss künftig neben seinen klassischen Aufgaben auch andere Aufgaben übernehmen, für die er auszubilden ist. Er wird daher eine Mehrrollenfähigkeit entwickeln müssen, um seine Aufgaben in künftigen Operationen erfüllen zu können. Die technologische Entwicklung wird sich auf alle Aufgaben des Artilleriebeobachters auswirken. Die neuen Kommunikationstechnologien ermöglichen einen zentraleren Einsatz einer größeren Anzahl von Artilleriebeobachtern

K.23.R - Ausbildung von Hubschrauberbesatzungen

Zweck der vorliegenden Studie ist es, Möglichkeiten einer gemeinsamen Ausbildung von Hubschrauberbesatzungen der FINABEL-Staaten zu untersuchen.

A.18.R - Massenbewegungen

Welche Verfahren muss ein multinationaler Verband der FINABEL-Staaten im Rahmen internationaler Friedensmissionen bei Massenbewegungen anwenden, die ihn an der Erfüllung seines Auftrags hindern könnten?”

A.18.R - Welche Verfahren muss ein multinationaler Verband der FINABELStaaten

”Welche Verfahren muss ein multinationaler Verband der FINABELStaaten im Rahmen internationaler Friedensmissionen bei Massenbewegungen anwenden, die ihn an der Erfüllung seines Auftrags hindern könnten?”

Die Landstreitkräfte der FINABEL-Staaten sind an Operationen unterschiedlicher Art beteiligt bzw. könnten in solchen Operationen zum Einsatz kommen. Die bei den jüngsten Einsätzen gemachten Erfahrungen haben gezeigt, dass von unterschiedlichen Rahmenbedingungen1 ausgegangen werden muss : Präsenz oder nicht von Konfliktparteien und, falls es Konfliktparteien gibt, Verpflichtung des Einsatzverbandes zur Unparteilichkeit. Wenn eine (oder mehrere) Konfliktpartei(en) als Gegner betrachtet
werden, ist der Einsatzverband nicht mehr zur Unparteilichkeit verpflichtet und tritt in
einen bewaffneten Konflikt ein

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